Während aus den Lautsprechern Weihnachtsmusik dröhnt kommt bei den Reinigungskräften in Westfalen keine richtige Weihnachtsstimmung auf. Denn die Arbeitgeber blocken weiter bei den Verhandlungen für ein Weihnachtsgeld. Und das, obwohl in 77 % der Beschäftigten in Betrieben mit Tarifvertrag eine Sondervergütung zum Jahresende bezahlt wird.
Deshalb schließen sich immer mehr Reinigungskräfte in ihrer Gewerkschaft IG BAU zusammen, um ihren Arbeitgebern etwas Druck zu machen.
Am Dienstag 11.12. gab es im westfälischen Petershagen und Gelsenkirchen Aktionen in Objekten. Mit dabei auch die Fachgruppenvorstände und IG BAU Sekretär*innen.

“Unsere Mitglieder haben mehr verdient. Was die Arbeitgeber machen hat nichts mit Wertschätzung für diese Arbeit zu tun, “so der stellvertretende Regionalleiter Sven Bönnemann.
Im Gymnasium Petershagen setzten sich die Kolleginnen während ihrer Arbeit zusammen um über den Stand der Verhandlungen zu diskutieren.
Für die IG BAU Mitglieder ist klar:
WIR WOLLEN WEIHNACHTSGELD
Auch in Gelsenkirchen trafen sich die ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen aus der Fachgruppe gemeinsam mit den IG BAU Vertreter*innen, um die Mitglieder im Objekt Sabic zu beraten. Auch dort ist die Stimmung sehr eindeutig- Weihnachtsgeld muss endlich her.

“Unsere Mitglieder setzen ein klares Signal- Sie wollen mehr als nur heiße Luft unterm Weihnachtsbaum. Deswegen fordern sie von ihren Chefs einen Tarifvertrag für Weihnachtsgeld“, so Bönnemann abschließend.